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Herren: Zwei Siege mit sechs deutschen Spielern
Pflichtsieg in Hanau folgt Derbyerfolg gegen Bergen – Enkheim

Jede Begegnung ist schwer in der Hessenliga. Dies zeigte auch die vermeintlich leichte Aufgabe beim Aufsteiger Hanau.

Zwar führten die Gäste nach glatten Siegen von Sebastian  Fanselow, dem erstmals zum Einsatz kommenden Dominik Fritsche und Lukas Gerch, der dem aktuellen Hessenmeister Joel Link glatt besiegte und der Niederlage von Lukas Storck mit 3:1, doch die Partie drohte zu kippen.

Sowohl Sebastian Mortier, als auch Jan Sören Hain verloren den ersten Satz und lagen auch mit Break im 2.Durchgang zurück.

Doch beide zeigten Kämpferherz , nahmen fortan das Heft in die Hand und siegten in drei Sätzen.

Nach der 5:1 Führung nach den Einzeln, wurden keine Doppel mehr gespielt und der erwartete 7:2 Auswärtssieg wurde eingefahren.

Einen Tag später sollte es zum Duell mit dem nächsten Aufsteiger kommen. Jedoch waren die Enkheimer wesentlich stärker einzustufen und dies zeigte das Team beim 6:3 Erfolg am Samstag über TEC Darmstadt.

Die erste Runde begann furios. Lucas Gerch bestätigte die Form des Vortages und ließ seinem Gegenüber Joannis Stergiou aus Griechenland keine Chance. Er machte kaum Fehler und konterte stark aus der Defensive.

Auch Lukas Storck spielte von Beginn an stark auf.

Mit 6:3 und 6:2 besiegte er den stark eingeschätzten Boris Klingebiel.

Dominik Fritsche konnte bei seinem Heimdebüt die Nervosität zunächst nicht ablegen und verlor den 1.Durchganzg mit 0:6.

Gepusht von seinem Anhang drehte er aber auf und spielte sich in einen Rausch. Satz 2 gewann der Youngster mit 6:4 und auch in Satz 3 spielte er stark auf, führte mit 5:4 und mußte sich am Ende doch den in den entscheidenden Phasen etwas cleverer agierenden Maik Steiner geschlagen geben.

Sebastian Fanselow zeigte, dass seine Niederlage am 1.Spieltag nur ein Ausrutscher war. Er präsentierte sich in starker Form und besiegte Mauricio Echazu aus Peru mit 6:4 und 6:1.

Favorit Sebastian Mortier, der sich ebenfalls in starker Form befindet, hatte gegen den Ex-Eintrachtler Lorenz Heide keinen guten Tag erwischt.

Zu passiv war das Spiel an diesem Tag und Lorenz gewann den 1.Satz schnell mit 6:1.

Mortier fing sich anschließend und hatte im Tie – Break 2 Satzbälle. Er konnte diese aber nicht nutzen und Lorenz Heide ging in diesem Match als verdienter Sieger vom Platz.

Der 3:2 Zwischenstand für die Gastgeber war keineswegs beruhigend. Zumal Jan Sören Hain nach tollem Start den 2.Satz klar mit 2:6 gegen Leon Hoeveler abgeben mußte. Doch der Eintrachtler fing sich wieder und besann sich auf seine Stärken.

Durch diesen Sieg war die Basis zum Gesamterfolg geschaffen.

Im Doppel ließen die Adler nichts anbrennen. Fanselow / Mortier gelang alles im 1er Doppel und nach nicht einmal 45 Minuten stand es 6:0 und 5:0 gegen das Duo Echazn / Steiner.

Am Ende gab es einen 6:0 und 6:2 Erfolg und den damit entscheidenden 5.Punkt.

Auch Gerch / Storck siegten in zwei Sätzen im 3.Doppel.

Lediglich Fritsche / Hain mußten sich nach starken 1.Satz noch im CT geschlagen geben.

Zwei Siege ohne externe Verstärkung und die damit verbundene Tabellenführung lassen ein sehr zufriedenstellendes Fazit des Wochenendes zu.

Damen haben nach 2 starken Heimauftritten Klassenerhalt so gut wie sicher

Am Samstag empfingen die Damen Olympia Lorsch, die sich  gegenüber den ersten beiden Spieltagen an Pos. 3 verstärkt hatten.

Runde 1 ging sehr glatt an die Adlerträgerinnen; Chayenne Ewijk, Anna Depenau und Julia Hacke gaben in ihren Einzeln insgesamt nur 5 Spiele ab ! Wie erwartet war an Pos. 1 und 3 für Luise Reisel und Jenni Weigl  nichts zu holen.

Ein Krimi entwickelte sich zwischen Sandra Labonté und Lisa Brinkmann: nachdem Labonté im 1. Satz noch dominierte und diesen mit 6:4 gewann, hielt Brinkmann im 2. Satz  mit viel Einsatz und Kampfeskraft dagegen und gewann diesen mit 6:3. Labontè erwischte in Durchgang 3 den besseren Start, setzte ihre Gegner immer wieder mit Inside-Out-Bällen von der Rückhandseite unter Druck und führte schnell mit 3:0. Als ihr dann ein weiteres Break zum 5:0 gelang, dachten alle, die Sache sei gelaufen. Doch Brinkmann steigerte sich noch einmal und holte Spiel um Spiel auf. Bei 5:4 hatte Labonté die ersten Matchbälle, konnte sie nicht nützen und es ging schließlich in den Tiebreak. Dort mußte sie sogar noch einen Matchball abwehren, siegte aber schließlich mit 11:9.

Die Doppel mußten dann aufgrund einsetzenden Regens in der Halle ausgetragen werden. Ewijk und Depenau ließen im 2. Doppel nichts mehr anbrennen und holten glatt mit 6:1 und 6:0 den 5. Punkt, so dass der 2. Sieg unter Dach und Fach war.  Doppel 1 und 3 ging an den Gegner.

Tags darauf empfing man den TC Seeheim, die zu den vermeintlich schwächeren Mannschaften zählen. Runde 1 war wiederum schnell absolviert; Ewijk und Depenau siegten glatt; nur Julia Hacke mühte sich anfangs über lange Ballwechsel.

Nach verlorenem 1. Satz lief es in den nachfolgenden Sätzen besser und sie siegte deutlich mit 6:1 und 6:2.

Auch Jenni Weigl an Pos. 3 konnte sich überzeugend mit 6:1 und 6:0 über Emma Fischer durchsetzen.

Im Spitzeneinzel holte Luise Reisel ihren ersten Einzelsieg. Sie setzte sich verdient über ihr druckvolles Grundlinienspiel mit 6:1 und 7:5 gegen die Serbin Kojcic durch. Annika Vetter, die für Sandra Labonté ins Team rückte, startete fulminant und gewann den 1. Satz mit 6:1. In Satz 2 und 3 neutralisierten sich die beiden Spielerinnen und es ging jeweils über die volle Distanz. Vetter hatte dann das glückliche Ende für sich und siegte mit 6:1 6:7 und 7:6. Die Doppel gingen alle sehr glatt an die Eintracht, so daß ein makelloser 9:0 Sieg zu Buche stand.

Mit 3 Siegen belegen die Damen nun Platz 3 und sollten bereits das Ziel Klassenerhalt erreicht haben! Andererseits ist bei dieser mannschaftlichen Geschlossenheit und bei evtl. weiterer Formsteigerung durchaus noch die eine oder andere Überraschung drin !!