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Ganz entspannt in die Saison gegangen. Junge Eigengewächse ins Team integriert. Souverän mit einer fast rein deutschen Mannschaft den Hessenmeistertitel geholt. Ungeschlagen in 8 Spielen.

Die Tür zum Aufstieg in die Regionalliga somit weit aufgestoßen. Doch vorher gab es noch eine Hürde zu nehmen. Im Aufstiegsspiel standen den Adlern kein geringerer Gegner als das Herrenteam von BASF Ludwigshafen II gegenüber.

Die Vorfreude nach dem Titelgewinn war riesengroß und alle bereiteten sich optimal auf den Schlagabtausch in Ludwigshafen vor. Die Entscheidung für eine rein deutsche Mannschaft war schnell getroffen. Zwar hätte das tschechische Nachwuchstalent und zweimaliger Grand Slam Sieger im Junioren – Doppel, Jonas Forejtek, zu Verfügung gestanden, doch Trainer und Verantwortliche wollten keinen der eigenen Spieler rausnehmen und so reiste man mit Sebastian Fanselow, Lukas Gerch, Jan-Sören Hain, Dominik Fritsche, Sebastian Mortier und Lukas Storck ins benachbarte Bundesland Rheinland-Pfalz.

 

Schnell wurde klar, dass aus dem Auswärtsspiel ein gefühltes Heimspiel werden sollte. Gut 70 Fans hatte unser Team dabei.

Die Gastfreundschaft ließ etwas zu wünschen übrig. Niemand begrüßte das Gästeteam, kein Offizieller des gastgebenden Vereins war vor Ort und so waren dann schnell die Kräfteverhältnisse neben dem Platz geklärt. Doch auch auf den Plätzen lief es wie gewünscht. Schnell führten die drei Spieler der ersten Runde, Lucas, Dominik und Lukas mit je einem Satz. Nahezu fehlerlos agierten sie auch im zweiten Satz und so stand es schnell 3:0 aus Sicht der Eintracht. Eine kleine Vorentscheidung, brauchte es nun nur noch zwei Punkte zum Sieg und dem ersehnten Aufstieg.

Die Nummer 1 Sebastian Fanselow machte da weiter, wo er in der Hessenliga aufgehört hatte, nämlich mit einer bärenstarken Leistung. Schnell gewann er den ersten Satz und somit schwanden zunehmend die Hoffnungen der Gastgeber auf einen Sieg. Nachdem auch Sebastian Mortier und Jan-Sören Hain jeweils ihren ersten Satz gewannen, lief es für die Adler wie am Schnürchen und Fanselow sorgte für den 4. Punkt.

Den Deckel drauf machte dann Jan-Sören mit seinem Einzelsieg zum 5:0.

Unter frenetischem Jubel der mitgereisten Fans stürmte die Mannschaft den Platz und zelebrierte den Sieg standesgemäß mit einer Sektdusche.

Fairerweise war danach noch nicht Schluss. Vielmehr feuerte das gesamte Team Sebastian Mortier beim letzten Einzel an. Auch dieser meisterte seine Aufgabe mit Bravour und sorgte für den 6:0 Endstand. Die bedeutungslosen Doppel wurden nicht mehr gespielt. Vielmehr feierte das Team zusammen mit seinen Anhängern und fuhr dann zur Aufstiegsfeier ins Clubhaus, um es im Anschluss im Gibson Club krachen zu lassen.

Eine tolle Saison wurde somit mit dem Aufstieg in die Regionalliga gekrönt. Möglich gemacht hat es mal wieder eine sensationelle Teamleistung und die super Unterstützung der Fans. Die Vorfreude auf 2020 ist bereits riesengroß bei den Spielern, dem Trainer und den Verantwortlichen.