HESSENLIGA – 1. Wochenende

Eintrachts Herren mit Traumstart – Junge Deutsche überzeugen beim Saisonstart

Das konnte sich sehen lassen. Vor rund 200 Zuschauern am Riederwald besiegte die Eintracht in ihrem Heimspiel das stark einzuschätzende Team von BW Wiesbaden mit 6:3.

Dabei überzeugte insbesondere der Nachwuchs. Jan-Sören Hain gewann überraschend gegen den Franzosen Doriasn Descloix mit 6:4 und 6:4. Der junge Deutsche verlor kein Aufschlagspiel und wußte mit sehr präzisem und überlegten Grundlinienspiel zu überzeugen.

Ebenfalls eine starke Performance zeigte Sebastian Mortier an Position 5. Er besiegte Daniel Czepielewski deutlich mit 6:4 und 6:3 und wußte von Beginn an zu überzeugen.

Durch seinen starken Aufschlag und fast fehlerfreiem Spiel zog er dem Wiesbadener früh den Zahn und blieb bis zum Ende sehr fokussiert.

Auch Lukas Storck spielte einen sehr guten ersten Satz, hatte im Tie Break Satzball, mußte sich aber dann doch Routinier Dean Jackson mit 6:7 und 2:6 geschlagen geben.

Neuzugang Lucas Gerch hatte bei seiner Premiere keinerlei Probleme und besiegte den am diesem Tag überforderten Moritz Geis mit 6:1 und 6:0.

Sebastian Fanselow konnte seine momentan starke Form am 1.Spieltag nicht unter Beweis stellen. Er mußte sich dem Franzosen Remi Boutillier geschlagen geben. Beim Stande von 6:7 und 0:5 nahm „Fanse“ das Heft noch einmal in die Hand und hatte Breakball zum 4:5. Doch ein starker Aufschlag des clever agierenden Boutilliers zerstörte die Comebackhoffnungen des Eintrachtlers.

Das Schlüsselspiel für die Adler gewann Hugo Nys gegen Mate Zsiga (Ungarn).

Mit seinem 7.Matchball holte er die zu diesem Zeitpunkt wichtige 3:1 Führung für das Heimteam.

Hugo konnte nicht an seine Leistungen des Vorjahres anknüpfen, behielt aber in den entscheidenden Situationen kühlen Kopf und konnte eine Schippe drauf legen.

Nach einer 4:2 Einzelführung ließ das Team in den Doppeln nichts mehr anbrennen.

Sowohl Fanselow / Mortier, als auch Nys / Storck siegtenin 2 Sätzen, wobei Nys / Storck im 2.Satz im Tie Break einen 3:6 Rückstand in den Sieg umwandelten.

Lediglich Doppel Nummer 2 wurde mit Gerch und Hain abgegeben.

Am Ende stand ein 6:3 Sieg zu Buche und es war ein rundum gelungener Hessenligaauftakt.

Damen nach einem Sieg und einer Niederlage im Soll – 6:3 gegen Hanau / 4:5 beim WTHC

Nach einem letztlich ungefährdeten 6:3-Sieg über Hanau am Samstag mußten die Adlerträgerinnen am Sonntag beim Wiesbadener THCeine knappe Niederlage einstecken.

Angeführt von Jasmin Jebawy, die kurzfristig zugesagt hatte, lagen die Damen im Heimspiel gegen Hanau nach der 1. Runde mit 1:2 zurück; nur Anna Depenau siegte überzeugend gegen Jolina Feger.

In Runde 2 drehten sie den Spieß um und gewannen alle Einzel, so dass es mit einer 4:2 Führung in die Doppel ging.

Bemerkenswert die knappen 3-Satz-Erfolge von Jebawy über eine starke Rumänin und Sandra Labonté über Kira Baacke, die einen Satz-Rückstand wettmachte.

In den Doppeln ließen die Damen nichts mehr anbrennen.

Doppel 1 und 2 siegten glatt in 2 Sätzen und nur Doppel 3 musste sich trotz hoher Führung knapp in 3 Sätzen geschlagen geben.

In Wiesbaden war trotz Fehlen einer Spitzenspielerin mehr drin.

2 Matches waren letztlich entscheidend, dass es 2:4 und nicht zumindest 3:3 nach den Einzeln hieß.

Chayenne Ewijk konnte in einem hochklassigen Match im 2. Satz bei 5:3 2 Satzbälle nicht nutzen und Annika Vetter sah nach einer 2:0-Führung im 3. Satz wie die sichere Siegerin aus, mußte sich aber noch geschlagen geben.

Siegreich war wieder Anna Depenau und Julia Hacke an Pos. 6, die den Vorzug vor Katha Stratmann bekam.

Im Doppel 2 und 3 wurde frühzeitig der Grundstein für einen Erfolg gelegt. Ewijk/Depenau und Labonté/Hacke siegten glatt in 2 Sätzen !

Auch Luise Reisel und Jenni Weigl hielten im1. Doppel lange gut mit, mußten sich dann aber der starken Wiesbadener Paarung Markova/Piontek mit 3:6 2:6 geschlagen geben.

Mit dem wichtigen Sieg gegen Hanau wurde das Mindestziel erreicht !

In den nächsten Partien sollten die notwendigen Siege gelingen, um den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bekommen!