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ACHTUNG TERMINÄNDERUNG:

Liebe Hessenligafreunde,

das Heimspiel der Eintracht-Herren am Mittwoch gegen TEC Darmstadt findet aufgrund der Hitze anstatt um 12.00 Uhr bereits um 10.00 Uhr statt. Beide Teams, der HTV und der Oberschiedsrichter einigten sich darauf.

Berichte vom Wochenende

Herren mit erwarteten 7:2 Erfolg in Rosbach

Im Einzel tat sich er Favorit etwas schwerer als gedacht. Ohne Lucas Gerch, der beim Turnier in Kassel im Halbfinale vertreten war, legten die Frankfurter wie erwartet gut los.

Lukas Storck hatte an Position 6 gegen Jan Stetzer beim 6:0 und 6:2 genauso wenig Probleme wie Jonas Forejtek, der bei seinem ersten Einsatz für die Herren dieses Jahr seinem gegenüber Magnus Müller in knapp 50 Minuten beim 6:1 und 6:1 eine kostenlose Tennisstunde gab.

Julian Wörn feierte sein Debüt in der Hessenliga. Der Youngster spielte aber zu nervös und leistete sich zu viele leichte Fehler. In beiden Tie Breaks spielte er zu passiv und unterlag somit etwas unnötig trotz 5:3 Führung im 2.Satz gegen Ben Griedelbach.

Sebastian Fanselow siegte trotz Startschwierigkeiten (0:3) letztlich klar gegen Kai Stetzer mit 6:4 und 6:2. Stetzer hatte nach starkem Beginn dem druckvollen Grundlinienspiel des Frankfurter wenig entgegen zu setzen.

Sebastian Mortier und Daniel Velek lieferten sich über 2,5 Stunden ein ausgeglichenes Match. Mortier kämpfte sich beim Stand von 6:7 und 2:4 in das Spiel zurück und gewann Durchgang 2 mit 6:4.

Beim 4:4 im Finaldurchgang bekam er allerdings das Break und mußte sich dem am Ende fehlerlosen Kontrahenten geschlagen geben.

Jan Sören Hain bewieß seine gute Form und ließ Philipp Müller bis zum 6:1 und 5:2 nicht den Hauch einer Chance.

Dann leistete er sich eine unerklärliche Auszeit und produzierte plötzlich ungewohnte Fehler.

Bei 6:5 servierte Müller zum Satz und Rosbach schnupperte am 3:3.

Doch Hain verlor nur einen der kommenden 11 Punkte und siegte noch mit 7:1 im Time Break.

Die Doppel waren eine klare Sache.

Storck / Forejtek holten sich im 3.Doppel den 5.Punkt und siegten deutlich.

Auch Fanselow / Mortier waren das klar bessere Duo im Spitzendoppel.

Julian Wörn und der für Jan Sören Hain spielende Dominik Fritsche siegten sogar noch mit 11:9 im CT und somit holten sich die Adler alle 3 Doppel.

Famoser Auswärtssieg

Am Sonntag folgte eine weitere und diesmal auf dem Papier sehr schwere Auswärtsaufgabe in Sprendlingen. Diese hatten am Samstag ihr erstes Saisonspiel unglücklich mit 4:5 gegen Bad Vilbel verloren. Wieder ohne Lucas Gerch (gewann das Turnier in Kassel) zeigte die Truppe eine bärenstarke Leistung und siegte in dieser Höhe überraschend mit 7:2.

Zu Beginn sah es nach einem spannenden und  langen Tag aus.75 Minuten dauerte allein der erste Satz im tschechischen Duell zwischen Jonas Forejtek und Matej Vocel.

Jonas mußte einen 0:3 Rückstand mit Doppelbreak hinterherlaufen, steigerte sich aber enorm und gewann Satz 1 noch mit 7:6 nach einer sehr starken Leistung.

Parallel gewann auch Lukas Storck den 1.Satz nach über einer Stunde gegen den starken Tschechen Martin Bezdicek im Tie Break.

Lukas war nun extrem selbstbewußt und ließ im 2.Durchgang beim 6:1 nichts mehr anbrennen.

Dominik Fritsche spielte in seinem 3.Hessenligaeinzel nicht berauschend, hatte aber das Match gegen Jonas Neff jederzeit im Griff und gewann sicher in zwei Sätzen.

Somit stand es 2:0 für die Adler, jedoch drohte auf dem gut besuchten Center Court das Match zu kippen.

Forejtek mußte den 2.Satz mit 1:6 abgeben und war auch im 3.Satz schon mit Break hinten.

Vocel servierte bei 1:0 und 40:0 und war auf der Siegerstraße.

Doch der junge Frankfurter holte sich das Break und dominierte von nun an die Begegnung.

Mit 6:3 holte er sich den Satz und das Match.

Ein hervorragendes Match auf sehr hohem Niveau bedeutete die 3:0 Führung der Gäste.

Jan – Sören Hain machte anschließend kurzen Prozess gegen Can Franke und siegte deutlich.

Sebastian Mortier mußte sich Lukas Marsoun mit 2:6 und 3:6 geschlagen geben. Trotz einer 3:0 Führung im 2.Satz, war das Spiel des Tschechen zu dominant und Mortier mußte sich verdient geschlagen geben.

Den 5. und damit entscheidenden Punkt für die Eintracht holte sich Sebastian Fanselow.

Er gewann das Spitzeneinzel gegen Marek Gengel (ebenfalls Tschechien) mit 7:6 und 6:4. Der erste Satz war auf Augenhöhe, als jedoch Fanselow seinen Gegenüber den starken Aufschlag früh abnehmen konnte, ließ er ihn nicht mehr in das Match zurückkommen und servierte bei 5:4 zum Match.

Mit einem Servicewinner und einem Jubelschrei holte er sich das Match und den Gesamtsieg für sein Team.

Die Doppel wurden nicht mehr gespielt und der 7:2 Auswärtssieg bedeutet weiterhin die Tabellenführung.

Damen unterlagen die beiden Top-Teams jeweils mit 2:7

Während das Ergebnis in Kronberg dem Spielverlauf entsprach, sah es tags darauf im Heimspiel gegen den letztjährigen Hessenmeister Eschborn zunächst nach einer großen Überraschung aus !

In Kronberg konnte nur Chayenne Ewijk anfangs der starken britischen WTA-Spielerin Paroli bieten, unterlag dann aber in 3 Sätzen. Die anderen Einzel gingen alle mehr oder weniger deutlich an den Gegner, wobei sich Luise Reisel gegen die Hessenmeisterin Nina Alibalic sehr gut schlug.

Sie hatte im 2 Satz eine 3:2-Führung und das Momentum auf ihrer Seite. Den einzigen Einzel-Punkt holte Anna Depenau mit einem ungefährdeten Sieg über Kim Zahraj. Im Doppel glänzten wieder das bisher ungeschlagene Doppel Ewijk/ Depenau

Gegen Eschborn gab es einen verheißungsvollen Start; denn in allen 3 Begegnungen gingen die erste Sätze an die Eintracht, so dass die Hoffnung auf eine Überraschung greifbar war.

Doch alle 3 Matches gingen teils unglücklich und nach Matchball noch verloren. Insbesondere Chayenne Ewijk stand dicht vor dem Sieg! Sie führte 4:2 mit Spielball zum 5:2 und hatte bei 5:4 einen Matchball. Im 3 Satz spielte Ambrosio sich in einen Rausch, während bei Ewijk die Kräfte nachließen.

Auch Anna Depenau stand gegen die Kasachin Grinchishina kurz vor dem Erfolg. Nach einem 7:5 ging es im 2. Satz in den Tiebreak. Hier stellte sich ihre Gegnerin immer besser auf ihr Spiel ein und siegte dann auch im dritten mit 6:3.

Während Jenni Weigl und Sandra Labonté gegen starke Gegner chancenlos waren, trumpfte Luise Reisel im Spitzeneinzel gegen Jil Engelmann groß auf. Sie spielte fehlerfreies Powertennis von der Grundlinie, ließ der Gegner zu keinem Zeitpunkt eine Chance und siegte auch in der Höhe verdient mit 6:1 und 6:1.

In den Doppeln blieb alles beim Alten: Ewijk/Depenau siegten diesmal im 1. Doppel gegen Engelmann/Ambrosio.

Die Damen belegen nach dem 6. Spieltag mit 6:6 Punkten einen Mittelfeldplatz, sind am Mittwoch spielfrei und können in den letzten beiden Begegnungen gegen Bad Homburg und Marburg das Punktekonto noch verbessern.